Kosten

Kartenzahlung Gebühren: Was kostet es wirklich? 2026

Aktualisiert: 10. Februar 2026
8 Min. Lesezeit

Zusammenfassung (TL;DR)

Girocard-Zahlungen kosten Händler zwischen 0,07 % und 0,95 % pro Transaktion – deutlich weniger als Kreditkarten (0,89–2,75 %). Apple Pay und Google Pay werden über die hinterlegte Karte abgerechnet. Bei 10.000 € monatlichem Kartenumsatz liegen die Gebühren je nach Anbieter zwischen 79 € (Verifone) und 90 € (SumUp).

Einleitung: Kartenzahlungen kosten Geld – aber wie viel?

Kartenzahlungen sind aus dem modernen Einzelhandel nicht mehr wegzudenken. Doch für jeden Kartentransfer zahlen Geschäftsinhaber Gebühren – ob für Girocard, Kreditkarte oder kontaktlose Zahlungen.

In diesem Ratgeber erklären wir transparent, welche Gebühren bei welcher Zahlungsart anfallen und wie Sie diese minimieren können.

Girocard-Gebühren: Die günstigste Variante

Die Girocard (ehemals EC-Karte) ist in Deutschland die beliebteste Zahlungsart. Die Gebühren sind im Vergleich zu Kreditkarten deutlich günstiger: typischerweise 0,07% bis 0,3% pro Transaktion.

Beispiel: Bei einer Girocard-Zahlung von 100 € zahlen Sie bei 0,2% Gebühr genau 0,20 €.

Kreditkarten-Gebühren: Deutlich teurer

Kreditkarten (Visa, Mastercard) sind für Geschäftsinhaber teurer als Girocards. Die Gebühren liegen typischerweise zwischen 1,5% und 3,5% pro Transaktion.

Warum so teuer? Kreditkartenunternehmen bieten dem Kunden mehr Schutz und Kulanzleistungen, die sich in höheren Gebühren widerspiegeln.

Kontaktlose Zahlungen: Gleiche Gebühren wie normale Kartenzahlungen

Kontaktlose Zahlungen (NFC) sind schneller und hygienischer, aber: Die Gebühren sind identisch mit normalen Kartenzahlungen. Es gibt keinen Gebührenrabatt für kontaktlose Zahlungen.

Gebührenvergleich: Girocard vs. Kreditkarte

Monatlicher Kartenumsatz: 10.000 €

Girocard (0,2%): 20 € Gebühren/Monat

Kreditkarte (2,5%): 250 € Gebühren/Monat

Ersparnis mit Girocard: 230 € pro Monat!

Tipps zum Sparen bei Kartenzahlungen

1. Girocard bevorzugen: Bieten Sie Ihren Kunden Girocard-Zahlungen an – das ist günstiger.

2. Gebührenmodell vergleichen: Manche Anbieter haben bessere Konditionen als andere.

3. Verhandeln: Bei hohem Umsatz können Sie mit Anbietern über bessere Gebühren verhandeln.

4. Monatsgebühren vs. Pay-per-Transaction: Vergleichen Sie, welches Modell für Ihren Umsatz günstiger ist.

Fazit: Transparente Gebühren sind wichtig

Kartenzahlungsgebühren sind ein wichtiger Kostenfaktor für Ihr Geschäft. Mit unserem Kostenrechner können Sie exakt berechnen, welche Gebühren bei Ihrem Umsatzvolumen anfallen und welcher Anbieter am günstigsten ist.

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