Inhaltsverzeichnis
- 1.Einleitung: Die versteckten Kosten von EC-Cash-Systemen
- 2.Gebührenmodell 1: Transaktionsgebühren (Pay-per-Transaction)
- 3.Gebührenmodell 2: Monatsgebühren (Flat Rate)
- 4.Gebührenmodell 3: Hybrid-Modelle (Kombination)
- 5.Kostenvergleich: Welches Modell ist am günstigsten?
- 6.Versteckte Kosten: Was Sie noch beachten sollten
- 7.Fazit: Der richtige Gebührenvergleich
Zusammenfassung (TL;DR)
EC-Terminal-Kosten setzen sich aus drei Komponenten zusammen: Gerätekosten (einmalig 29–149 € oder monatlich 9,90–79 €), Transaktionsgebühren (0,07–1,49 % pro EC-Kartenzahlung) und optionale Zusatzgebühren. Der günstigste Anbieter für kleine Umsätze ist SumUp (0 € Fixkosten, 0,90 % Gebühr), für hohe Umsätze Verifone (0,79 % mit niedrigen Fixkosten).
Einleitung: Die versteckten Kosten von EC-Cash-Systemen
Wenn Sie ein EC-Cash-Gerät für Ihr Geschäft anschaffen möchten, werden Sie schnell feststellen: Die Gebührenmodelle sind vielfältig und oft verwirrend. Manche Anbieter berechnen Transaktionsgebühren pro Kartenzahlung, andere verlangen Monatsgebühren, wieder andere kombinieren beide Modelle.
In diesem Ratgeber erklären wir alle gängigen Gebührenmodelle und zeigen mit konkreten Beispielen, welche Option für Ihr Geschäft am günstigsten ist.
Gebührenmodell 1: Transaktionsgebühren (Pay-per-Transaction)
Das Pay-per-Transaction-Modell ist das häufigste Gebührenmodell bei EC-Cash-Anbietern. Sie zahlen für jede Kartenzahlung eine kleine Gebühr – typischerweise zwischen 0,07% und 1,5% des Transaktionsvolumens.
Beispiel: Bei einer Kartenzahlung von 100 €, beträgt die Gebühr bei 0,5% genau 0,50 €.
Anbieter mit diesem Modell: SumUp, PAYONE (teilweise)
Gebührenmodell 2: Monatsgebühren (Flat Rate)
Einige Anbieter arbeiten mit Monatsgebühren – Sie zahlen einen festen Betrag pro Monat, unabhängig von der Anzahl oder dem Volumen der Kartenzahlungen.
Vorteil: Planbare Kosten, besonders interessant bei hohem Kartenumsatz.
Nachteil: Auch bei wenigen Kartenzahlungen müssen Sie die volle Gebühr zahlen.
Anbieter mit diesem Modell: PAYONE, Verifone, Anker Kassen
Gebührenmodell 3: Hybrid-Modelle (Kombination)
Viele moderne Anbieter kombinieren beide Modelle: Eine kleine Monatsgebühr + reduzierte Transaktionsgebühren.
Beispiel: 9,99 € Monatsgebühr + 0,25% pro Transaktion
Vorteil: Flexibilität und oft bessere Gesamtkosten als reine Transaktionsgebühren.
Kostenvergleich: Welches Modell ist am günstigsten?
Die beste Wahl hängt von Ihrem monatlichen Kartenumsatz ab:
Geringer Umsatz (unter 5.000 €/Monat): Pay-per-Transaction ohne Monatsgebühr (z.B. SumUp 0,07%)
Mittlerer Umsatz (5.000-50.000 €/Monat): Hybrid-Modelle (z.B. 9,99 € + 0,25%)
Hoher Umsatz (über 50.000 €/Monat): Monatsgebühren-Modelle oder Verhandlung mit Anbietern
Versteckte Kosten: Was Sie noch beachten sollten
Neben den Gebührenmodellen gibt es weitere Kosten, die Sie berücksichtigen sollten:
Gerätekosten: Manche Anbieter berechnen einmalig 50-200 € für das Terminal, andere geben es kostenlos.
Monatsgebühren: Auch wenn Sie das Gerät nicht nutzen, müssen Sie oft die Monatsgebühr zahlen.
Stornierungsgebühren: Einige Anbieter berechnen Gebühren beim Kündigen des Vertrags.
Fazit: Der richtige Gebührenvergleich
Es gibt kein universell "bestes" Gebührenmodell – es kommt auf Ihr Geschäft an. Nutzen Sie unseren Kostenrechner, um die exakten Kosten für Ihre Situation zu berechnen. So finden Sie garantiert den günstigsten Anbieter.
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